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Fachstelle Familiennachzug überreicht Zwischenbericht – Stadt Frankfurt will Projekt fortführen

Die Fachstelle Familiennachzug für Geflüchtete hat der neuen Dezernentin für Klima, Umwelt, Stadtsauberkeit, Frauen, Diversität und Migration, Tina Zapf-Rodríguez, den Zwischenbericht des Projekts „Familienzusammenführung in Frankfurt“ überreicht.

Der Bericht enthält Einsichten über das Beratungsaufkommen seit Projektbeginn im November 2025 bis einschließlich des ersten Halbjahres 2026. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum mehr als 160 Beratungsteilnehmer:innen individuell und persönlich beraten. Viele von ihnen benötigen eine anhaltende, begleitende Beratung. Hinzu kommen außerdem mehr als 200 telefonische Beratungen oder Beratungen per E-Mail.

Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt des Hessischen Flüchtlingsrats (Träger) und der Stadt Frankfurt. Es gehört zu den am stärksten nachgefragten Angeboten des Hessischen Flüchtlingsrats überhaupt. Der Bericht zeigt dafür Gründe auf: der Familiennachzug ist für viele Angehörige eine immense Belastung, hinsichtlich konkreter Barrieren, aufgrund komplexer Verfahren oder konkreter Bedingungen, die den Familiennachzug erschweren oder den Prozess immens in die Länge ziehen. Damit einher geht eine sehr starke emotionale Belastung der Angehörigen in Deutschland, nicht selten zulasten ihrer Integration.

Der Bericht gibt auf Aufschluss über die Aufenthaltsstatus der Teilnehmer:innen. So zeigt sich, dass die allermeisten von ihnen einen dauerhaften Schutzstatus oder einen langfristigen Aufenthaltstitel besitzen und damit einen Anspruch auf den Familiennachzug haben. Viele haben auch entweder bereits eine Niederlassungserlaubnis oder besitzen die deutsche Staatsbürgerschaft.

Aufgrund der Bedeutung des Projekts, auch wegen seiner sozialen und demokratischen Signalfunktion, begrüßt die Fachstelle Familiennachzug und der Hessische Flüchtlingsrat sehr die Absichtserklärung der Stadt Frankfurt, das zunächst bis Ende des Jahres 2026 befristete Projekt im neuen Jahr fortzuführen.

Bitte weiterführend die Pressemitteilung der Stadt Frankfurt vom 25.09.2026 beachten.