Afghanistan: Regierung hebt Einschränkung für Abschiebungen auf
Ein Hessischer Erlass deutet darauf hin, dass künftig auch alleinstehende Männer, die nicht straffällig geworden sind, nach Afghanistan abgeschoben werden sollen.
Ein Hessischer Erlass deutet darauf hin, dass künftig auch alleinstehende Männer, die nicht straffällig geworden sind, nach Afghanistan abgeschoben werden sollen.
Die Flüchtlingsräte sind entsetzt über die unverhohlenen direkten Zusammenarbeit der Bundesregierung mit den Taliban und fordern eine sofortige Beendigung jeder Kooperation und Normalisierung.
Um Abschiebungen zu ermöglichen, leistet die Bundesregierung den Taliban Schützenhilfe im internationalen Anerkennungsprozess. Talibanvertreter nehmen in Bonn die Arbeit auf. Betroffene stehen unter Druck.
Die Landesflüchtlingsräte sind entsetzt über die Abschiebung von 28 Straftätern nach Afghanistan und fordern die Einhaltung internationalen Rechts.
Pro Asyl und die Landesflüchtlingsräte fordern von der Bundesregierung, das Bundesaufnahmeprogramm zu realisieren, einen Abschiebungsstopp zu erlassen und Bleiberechte für afghanische Geduldete.
Das Außenministerium der Taliban hat heute erklärt, dass alle Pässe, die von den Botschaften und Konsulaten in Deutschland und anderen europäischen Ländern ausgestellt wurden, von ihnen nicht mehr anerkannt würden: „Notice for all Afghan Nationals residing in European countries!The Islamic Emirate of Afghanistan consistently strives to defend the legitimate rightsWeiterlesen »Taliban zur Ausstellung von Reisepässen im Ausland